Anthroposophie wird Lebenspraxis

Den Auftakt des Juli-Blocks bildeten eine Führung durch das Goetheanum und das daneben liegende Heizhaus, ein Besuch einer Hauptprobe aus «Faust II» und eine Besichtigung des Rudolf-Steiner-Archivs im «Haus Duldeck». Dadurch erhielten wir einen reichhaltigen Einblick in Steiners Lebenswerk und das heutige Wirken der Anthroposophie.

Die ganze Ausbildungswoche hat sich lebenspraktisch gestaltet und ermöglichte es uns, gewonnene Ideen und Impulse direkt umzusetzen. Dank unserer Gestaltungsgruppe, welche mit Malermeister Georg Müller an drei Nachmittagen die Aussenfassade neu gestaltete, erstrahlt unsere AfaP in neuem Glanz. Über dem Eingang prangt nun das von einem Studierenden neue gestaltete Logo der Akademie. Die anderen Studierenden teilten sich in drei weitere Gruppen auf: Wandtafelzeichnen, Plastizieren und pädagogisches Coaching. Ergänzt wurde unser Kunstprogramm durch Sprachgestaltung, Eurythmie, Allgemeine Menschenkunde und verschiedene anthroposophische Vorträge.

Das Echo aus der Studentenschaft sowie die Grundstimmung waren äusserst positiv. Die Kurse waren lebhaft, praxisnah und bereiteten grosse Freude. Einmal mehr wurde stark auf die persönlichen Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen. Es können anregende Impulse in den Lehreralltag mitgenommen werden. Auch die Bedeutung des anthroposophischen Schulungswegs in der heutigen Zeit wurde eingehend beleuchtet. Des Weiteren wurde auf Themen wie die Waldorfschulen als ökonomischer Organismus und die soziale Dreigliederung eingegangen.

An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank unserer Studienleitung, unserem Studiensekretariat und den kompetenten und flexiblen Dozenten des diesjährigen Juli-Blocks.

Der Studentenrat wünscht allen Beteiligten einen schönen und erholsamen Sommer und viel Schwung für den Start ins neue Schuljahr.

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